NPD

Apfel: Rücktritt wegen sexuellen Übergriffs?

Holger Apfel (Bildmitte mit Brille)

+++ EXKLUSIV +++ Bur­nout heißt die Tar­nung. Von einer Krank­heit ist im Zusam­men­hang mit dem über­ra­schen­den Rück­tritt Hol­ger Apfels als NPD-Chef die Rede. Tat­säch­lich soll Apfel heute aber unter dem Druck einer Gruppe vor allem aus den Rei­hen der NPD-Fraktionsmitarbeiter im Säch­si­schen Land­tag zurück­ge­tre­ten sein. Der Vor­wurf: Ein sexu­el­ler Überg­riff auf einen Kameraden.

Rechtesland

Fälle von möglichen rechten Brandanschlägen

Seit 1990 sind über 183 Men­schen durch extrem rechte oder ras­sis­ti­sche Gewalt gestor­ben. Sie ist All­tag in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land, auch in Bre­men und umzu. Um ein Gesamt­bild rech­ter Gewalt­ta­ten zu erschaf­fen, betei­ligt sich der Bre­mer Schat­ten­be­richt an dem Pro­jekt Rechtesland.de. Der Atlas will die Orte der extre­men Rech­ten, ihre Ver­bände, ihre Morde, ihre Über­fälle, ihre Ter­mine und aktu­elle Vor­ha­ben kar­tie­ren, um sie für alle sicht­bar zu machen: Online auf eine prak­ti­sche und hand­hab­bare Weise über eine inter­ak­tive Karte: HIER die Chro­nik des BREMER SCHATTENBERICHTS.

Pleite für die NPD in Bremen

NPD-Kundgebung in Bremen Vegesack fiel ins Wasser (Quelle: http://dissentimages.wordpress.com)

Die NPD-Wahlkampftour nahm an der Weser ohne einen ein­zi­gen Wort­bei­trag ein abrup­tes Ende. Eige­nes Ver­sa­gen und mas­si­ver Gegen­pro­test sorg­ten dafür. Pein­lich zudem: Die NPD wirbt mit Songs von Annett, die eins­tige Kult­fi­gur aber dis­tan­ziert sich von den KameradInnen.

NPD-Kundgebungen in Oldenburg und Bremen (Update)

Die NPD plant bis zur Bun­des­tags­wahl am 22. Sep­tem­ber 2013 in 100 Städ­ten Kund­ge­bun­gen abzu­hal­ten. Das „Flagg­schiff”, ein mit Paro­len bekleb­ter 7,5 Ton­nen Last­kraft­wa­gen, zwei Klein­busse und 10 bis 15 Akti­vis­tIn­nen sol­len täg­lich zwei bis drei Stand­orte anfah­ren. Die Aktion steht unter dem Motto “Asyl­flut und Euro­wahn stop­pen – NPD in den Bun­des­tag“. Am 14. August will die Neonazi-Partei in Olden­burg und in Bre­men Vege­sack vor dem Bahn­hof Halt machen. Update 1: Heute steht die NPD ab 10 Uhr vor der „klei­nen EWE Arena”/Europaplatz in Olden­burg, danach ab 15 Uhr in Bremen-Vegesack vor dem Bahnhof.  

Ein NS-Kriegsverbrecher feiert Geburtstag

Neonaziaufmarsch in Bad Nenndorf am 3. August 2013

Der NS-Kriegsverbrecher Erich Priebke ­fei­ert sei­nen 100. Geburtstag. Lange war es vor allem der nicht vor­han­dene Ver­fol­gungs­wille der deut­schen Jus­tiz, der eine Ver­ur­tei­lung deut­scher Kriegs­ver­bre­cher ver­hin­derte. Seit eini­gen Jah­ren ist es jedoch auch die Zeit, die davon­läuft. Die weni­gen, die noch nicht aus dem Leben geschie­den sind, ohne sich mit ihren Taten juris­tisch aus­ein­an­der­set­zen zu müs­sen, sind mitt­ler­weile in einem der­art hohen Alter, dass sie wohl ohne­hin für nicht ver­hand­lungs­fä­hig befun­den wür­den. Es ist daher nicht damit zu rech­nen, dass es noch zu einer nen­nens­wer­ten Zahl von Ver­ur­tei­lun­gen kom­men wird. Erich Priebke ist eben­falls nicht mehr der Jüngste. Am 29. Juli wird sein 100. Geburtstag sein.

Rechte Szene scheitert in Kirchweyhe

Neonazi in Polizeigewahrsam

Neo­na­zis und extrem rechte Grup­pen ver­su­chen, Gedenk­feier für den getö­te­ten Daniel S. in Weyhe für ihre ras­sis­ti­sche Pro­pa­ganda zu instru­men­ta­li­sie­ren – vor Ort blie­ben zahl­rei­che Akti­vis­ten aller­dings vor den Sper­ren und posier­ten für die eigene Facebook-Inszenierung.

NPD-Bremen bereitet sich auf Bundestagswahl vor

Offenbar der beste Mann der NPD-Bremen: Horst Görmann

Am 20. Januar 2013 führte der Bre­mer NPD-Landesverband einen „Lan­des­lis­ten­par­tei­tag” durch. Der alte und neue Vor­stand ist Horst Gör­mann aus Bre­mer­ha­ven. Karlo Ron­stadt wurde zu sei­nem Stell­ver­tre­ter, Wal­ter Lesch zum Lan­des­schatz­meis­ter, Jörg Wrie­den und Thors­ten Schib­block zu Bei­sit­zern gewählt. Für die Bun­des­tags­wahl am 22. Sep­tem­ber 2013 hat die NPD fol­gende Kan­di­da­tIn­nen auf­ge­stellt: Direkt­kan­di­da­ten sind Karlo Ron­stadt (Wahl­kreis 054, Bre­men I) und Horst Görmann (Wahl­kreis 055, Bre­men II). Auf der Lan­des­liste ste­hen Horst Görmann (Platz 1), Karlo Ron­stadt (Platz 2), Elfriede Budina (Platz 3), Dirk Lampe (Platz 4) und Tho­mas Eilers (Platz 5). Bei der dün­nen Per­so­nal­be­set­zung der Neonazi-Partei in der Han­se­stadt stel­len die Wahl­er­geb­nisse keine Über­ra­schung dar.

Der Staat will die NPD gar nicht loswerden…”

Ehemalige Mitglieder verbotener Organisationen in der NPD (Quelle: gamma 194 extra)

Der Antifa-Newsflyer „gamma” ana­ly­siert in sei­ner aktu­el­len Aus­gabe die rund 1000 Sei­ten lange Mate­ri­al­samm­lung für ein kom­men­des NPD-Verbot. Fazit: „Der Staat will die NPD gar nicht los­wer­den, ein Ver­bot ist unwahr­schein­lich.” Schwer­punkt der Mate­ri­al­samm­lung sind ins­be­son­dere Per­so­nen, die in heute ver­bo­te­nen Ver­ei­ni­gun­gen aktiv gewe­sen sind und danach in der oder für die NPD lei­tende Funk­tio­nen über­nom­men haben. Dar­un­ter sind, nach Anga­ben von gamma, auch Per­so­nen, die in und um Bre­men aktiv waren:

Verden: NPD auf verlorenem Posten

NPD-Kundgebung in Verden am 15. Januar 2013

Verden/Rotenburg. Auf ihrer Wahl­kampf­tour zur Nie­der­sach­sen­wahl hat die NPD am Diens­tag, den 15. Januar 2013, in Roten­burg und Ver­den halt­ge­macht. In bei­den Städ­ten wurde die Neonazi-Partei von Gegen­pro­tes­ten in Emf­pang genom­men: Sowohl in Roten­burg als in Ver­den ver­sam­mel­ten sich rund 50 Demons­tran­tIn­nen, um laut­stark ihren Unmut gegen die NPD kund­zu­tun. Ver­ein­zelt flo­gen dabei Eier auf die NPD­ler und ihre Fahrzeuge.